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Wie im Film

ANJA PITZKE

Roman

Erscheint im Herbst

Wie im Film

Auf der Rückfahrt von den Lofoten sitzt Theresa neben

ihrem Mann John im Auto. Nur sie weiß, dass sie ihn nach

fast dreißig Jahren Ehe verlassen wird. Drei Tage fahren

sie durch die nordische Weite. Doch je weiter die Reise

voranschreitet, desto stärker beginnt Theresas

Wahrnehmung zu flirren: Gespräche verschieben sich,

Zeit verliert an Verlässlichkeit, Erinnerungen drängen sich

in die Gegenwart. Während die Landschaft vorbeizieht,

durchlebt Theresa noch einmal ihre Ehe, von der

berauschenden Anfangsliebe über Verrat und Schuld hin

zu ihrer Einsamkeit. Bis am Ende sichtbar wird, dass diese

letzte gemeinsame Reise längst nicht mehr das ist, was sie zu sein scheint.

Ein psychologisch dichter Beziehungsroman über die ersehnte Liebe, Selbstverlust, Verdrängung und Loslassen.

Das neue Buch von Anja Pitzke

Ein berührender psychologischer Roman, der die Geschichte zweier zutiefst verbundener und doch weit voneinander entfernten Menschen erzählt, die verzweifelt versuchen, das Glück zu finden und zu halten. 

Die unabhängige und rebellische junge Theresa hält nichts von der großen Liebe und festen Beziehungen. Ihre Mutter hat recht, wenn sie immer wieder predigt: Mach dich nie abhängig von einem Mann, auch nicht emotional.

Doch John tritt in Theresas Leben wie ein Versprechen: charismatisch, erfolgreich, ein Artdirektor aus London, der hartnäckig um sie wirbt. Für ihn ist sie die Eine. Erst kämpft sie gegen ihre Gefühle an, aber dann ist sie sich sicher: es gibt die wahre Liebe und sie hat sie mit John gefunden. 

Was als selbstbestimmte Entscheidung beginnt, wird über die Jahre zu einer Beziehung, in der Theresa immer einsamer wird. John scheint nie zu zweifeln, sie aber verliert sich selbst. Schicksalsschläge, vertraute Ängste und die Hoffnung auf Liebe machen es ihr immer wieder unmöglich zu gehen. Auf einer gemeinsamen Rückreise von den Lofoten brechen Erinnerungen auf, die mehr und mehr mit der Gegenwart verschwimmen.

Diese letzte gemeinsame Reise verlangt Theresa noch einmal alles ab.

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Everything is fine. Absolutely fine.

Sie hatten Fassaden gesichert, mehr als ein Vierteljahrhundert lang. Mit allerhand Stützen und Trägern, mit immer mehr Querstreben und Rahmen. Und jetzt war es einfach nur John, der neben ihr auf dem Sofa saß.  

Ein Überlebender. Wie sie.

Vor ihnen brach der Berg senkrecht ab. Vierhundertfünfzig Meter freier Fall in den Fjord, der tief unten still in der Dämmerung lag. Kein Geländer, kein Schutz, nur der Wind, der ungehindert von der See heraufjagte und an ihren Jacken zog. Tief unter ihnen das Fischerdorf, wie eine Handvoll bunter Perlen auf winzigen Inseln im Nordmeer verstreut. Die Mitternachtssonne hatte ein goldenes Tuch über alles gelegt.

Leise Worte rechts und links, ein Flüstern und Staunen voller Ergriffenheit. Der Wind rieb sich am Moos, strich mit seinen langen Fingern über die zarten Blüten und brachte sie zum Wiegen.

„Ich sagte doch“, flüsterte John. „Von hier oben siehst du die ganze Welt.“ 

Wonderful tonight

Später, in zwanzig Jahren würden sie sich Fotos anschauen und sehen, wie jung und glücklich sie gewesen waren, ohne es gewusst zu haben. Sie würden ihre zauberhaften, kleinen Kinder betrachten, aus denen etwas geworden sein würde. Würden sich bunte Weißt-Du-Noch-Geschichten erzählen und sagen, wie gut und richtig alles gewesen sei.

Es ging ihnen gut. Das konnte jeder sehen.

Als seien sie wie eine Prise Salz aus dem Himmel in die Landschaft gestreut, stehen die Häuser im wilden Grün, ein paar hier, ein paar dort. Sie sind Tupfen in der Einsamkeit, entzaubern sie Stück für Stück und lösen sie auf.

Seit mehr als vier Stunden hat Theresa keine Pause gemacht. Ist immer weiter gefahren, saß hinter dem Steuer, als sei sie in Trance. Kein Gefühl, kein Gedanke, an den sie sich erinnert, eine Pause vom Leben mit neunzig Kilometern pro Stunde.

Sie stutzt, kneift die Augen zusammen. Ein Punkt am Straßenrand. Mitten im grünen Nichts. Sie kommt näher. Sieht ein Kind, es schaut ihr entgegen, steht da wie eine Wachsfigur.

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Pink Sugar

Eine Geschichte über eine jahrzehntelange Liebe, die mich tief berührt hat. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und werde Theresa und John nicht vergessen.

Leserstimme von Ute

Pink Sugar

Leserstimmen
Wie im Film

Lange habe ich auf das neue Buch von Anja Pitzke gewartet. Ich liebe ihre Sprache, ihre Bilder und  wie sie die Seele der Protagonisten erfasst. Ich bin den Weg mit Theresa und John gegangen, das Ende hat mich sprachlos gemacht. Ein Buch, das man nicht vergisst.

Leserstimme von Florian

Pink Sugar

Absolut lesenswert. Eine Geschichte die fesselt. Der Wechsel von der Fahrt nach Hause in der Gegenwart und das Abtauchen in die Vergangenheit ist gelungen und nimmt den Leser mit auf Theresas Lebensreise. 

Leserstimme von Ayse

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